Gospelchor Konzert in der Rheintalhalle

Plakat GJC Konzert_21.10.2017

Eintrittskarten sind ab sofort im Kaufhaus Eberenz (Waghäusler Str. 2 in Kirrlach) oder bei den Chormitgliedern zu erwerben.
Ein paar Schnappschüsse von unseren Konzertvorbereitungen könnt ihr in der Bilder-Galerie finden.

Pressemitteilung

Die Konzertvorbereitungen des Gospel- und Jazzchors Kirrlach laufen auf Hochtouren. Am 21.10.2017 soll in der Rheintalhalle Kirrlach ein ehrgeiziges Programm zum Vortrag kommen.
Chorleiter Reiner Senger hat Welthits verschiedenster Stilrichtungen ausgewählt, arrangiert und eingeübt: Ohrwürmer von Michael Jackson, The Beatles, Pink Floyd, Queen, u.a.m.
Verschiedene Chorformationen, Männerchor, Frauenchor, choreigene Solisten, mal a capella mal Rockband versprechen einen abwechslungsreichen Konzertabend. Tristan Senger(dr), Stefan Spiess (b), Alfredo Bonilla (git) und Robert Ahl (org/p) sorgen für den authentischen Sound und Groove.
Alle Chorsängerinnen und Chorsänger sind mit Feuereifer bei den Proben und freuen sich auf das Musikerlebnis in der Rheintalhalle, die in räumlicher und akustischer Hinsicht eine besondere Herausforderung für den Chor darstellt.
Aufgrund einer vielbeachteten, sehr erfolgreichen Konzerttradition darf vom Gospel- und Jazzchor Kirrlach ein Konzert auf hohem musikalischem Niveau erwartet werden. Musik handmade und schnörkellos, eine wohltuende Abwechslung zur medialen Klangtapete.

Aus dem Tagebuch einer Chorängerin

(Teil 2: Mitteilungsblatt 22. September)
Da singt man nun im Gospel- und Jazzchor und gibt sich redlich Mühe, die Töne zu treffen, sich an den Text zu erinnern und keine Wiederholungsschleife zu verpassen, die Reiner Senger spontan in die Lieder einbaut und dann das: KARTENVORVERKAUF!
Unser Chormanager Lothar Sand mahnt mit ernster Stimme, dass sich die Rheintalhalle am 21. Okt. nicht von alleine mit Konzertbesuchern füllt. Werbung muss her! Jeder ist mitverantwortlich dafür, dass die Halle voll wird. Wer aus dem Chor benötigt wie viele Karten? Wer hängt wo noch ein Plakat auf? Langsam artet das zum Halbtagsjob aus. Chorprobe; zu Hause üben und jetzt auch noch Werbung machen und Karten verkaufen!
Immerhin gibt es in diesem Jahr nicht nur heiße Würstchen, sondern ein Catering mit Quiche, Käsespießen und Muffins – LECKER! Ich fühle mich ein bißchen wie ein Star! Ich frage meine Sitznachbarin, ob das nicht übertrieben sei, so ein aufwändiges Catering für den Chor? Sie beginnt schallend zu lachen und erklärt mir, dass die ganzen Leckereien nicht für mich vorbereitet werden, sondern dass es sich bei den erwähnten Speisen um das diesjährige erweiterte kulinarische Angebot für die Konzertbesucher handelt. Ich bin tief enttäuscht! Andererseits: Wenn ein Publikum leckere Happen verdient hat, dann ist es das Kirrlacher Publikum!
Adieu Käsespieß – willkommen unbelegte Brezel hinter der Bühne!
Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher, ich gönne Euch allen die Muffins, Quiche und Käsespieße; aber bitte esst sie gleich auf, denn ich weiß nicht was passiert, wenn ich nach der Pause von der Bühne aus einen Muffin im Publikum sehe. Vor dem Konzert habe ich oft keinen Appetit und nur wenig gegessen; im Laufe des Konzerts bekomme ich dann natürlich Hunger – also haltet Eure Muffins fest!
Karten für das Konzert am 21. Oktober bekommt Ihr jetzt schon im Vorverkauf beim Kaufhaus Eberenz in Kirrlach und bei allen Sängerinnen und Sängern des Gospel- und Jazzchors! ph.

(Teil 1: Mitteilungsblatt 15. September)
Dienstagabend 19 Uhr; Chorprobe Gospel- und Jazzchor Kirrlach. Noch sechs Wochen bis zum Konzert in der Rheintalhalle. Kann ich die Liedtexte schon auswendig? Nein! Chorleiter Reiner Senger lässt seinen Blick prüfend über die Sängerinnen und Sänger gleiten. Ob er mir wohl ansieht, dass ich noch nicht alles kann? Die Probe beginnt.

Einsingen. Ein paar Tonleitern; kein Problem sollte man meinen, aber dank des inspirierten Chorleiters, entsteht aus den Tönen und Rhythmen des Einsingens mal eben nebenbei ein neuer Blues. Klingt eigentlich wirklich schön! Ich bin froh in einem so tollen Chor singen zu dürfen! Dann das erste Stück. Das Michael-Jackson-Medley. Das wird sicher ein „Knaller“, wenn das mal läuft… ja, wenn. Spätestens auf Seite zwölf der Partitur findet die anfängliche Euphorie des Chors über das Stück ein jähes Ende. „Killer-Thriller-Killer-Thriller…“ Ja, das Stück ist ein echter „Killer“ – ich frage mich was ich hier mache! Drei Anläufe später – mir bleibt nur auf das phantastische Publikum zu hoffen, das uns in den Konzerten immer so wunderbar motiviert und trägt! Ab morgen lerne ich meine Texte!    Nächstes Lied „Na Na Na“ – sehr schön, den Text kann jetzt sogar ich auswendig! Der Song, der A-Cappella-Formation Pentatonix läuft wie geschmiert!

Ein zufriedenes Lächeln macht sich auf den Gesichtern der  Sängerinnen und Sänger breit. Der Blick unseres Chorleiters spricht Bände… wir müssen nochmal ran! Bei den Bässen wird noch an einer Stelle gefeilt, mit den Tenören, Altistinnen und Sopranistinnen an einer Harmonie poliert – am Ende heißt es „Alle aufstehen! Im Halbkreis verteilen! Nochmal!“  Drei Minuten später – Chorleiter Reiner Senger lächelt kurz und kommentiert trocken „Geht doch!“.

Ja, so ein Chorsängerleben kann mitunter hart sein! Und trotzdem oder gerade deshalb freuen wir uns alle auf das Konzert in der Rheintalhalle am 21. Oktober mit allen treuen alten und hoffentlich vielen neugierigen neuen Fans!   ph.